Samstag, 23. Oktober 2010

24.10.2010

Bereits am Morgen früh liefen wir wieder Ji über den weg. Mit Ji ist das so: wenn du sie einmal pro Tag siehst, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man sie noch ganz oft sehen wird.
Sie hatte also Shion angetroffen, und sie gefragt, ob ich heute Zeit hätte ihr, und ihrer Kollegin die Brownies zu zeigen, wie man sie macht. Da wir ausser Wäschewaschen nichts besser zu tun hatten, willigte ich gerne ein.
Die Kollegin, die sie meinte, stellte sich dann heraus, dass es unsere Zimmernachbarin war...jetzt wissen wir schon einmal jemand von unseren Zimmernachbarn bei Namen. Ihr Name ist Maki, auch einfach zu merken.
Das ganze zu mischen und zu backen war wirklich lustig. Die beiden waren ganz interessiert und begeistert und mochten wohl auch das Resultat. Die Hälfte der Brownies assen wir und ein paar verteilten wir. Unter anderem gaben wir ein Brownie einem Jungen namens Koha, dessen englischer Wortschatz aus „name“ und „try“ besteht. So kam er später an und hielt uns sein Abendessen hin und meinte nur: „Try!“ Als wir später noch mehr Brownies verteilten, schnappte er sich einfach einen anwesenden Kollege (von dem wir nicht wissen wie er heissen soll...xD), schleppte ihn zu uns und sagte zu ihm:“Try!!“ Jedes Mal, wenn er das sagte klang es wie ein Befehl. Der arme Typ war dann ganz verwirrt und nahm sich sein Brownie nur sehr zögerlich.
Aber das Backen war unterhaltsam und die Teiler zu verteilen noch mehr.
Da wir für Morgen noch Lernen auf dem Programm haben und den Versuch eine Schweizer Rösti zu brutzeln, wird es wohl ein ruhiger Tag.

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